Freitag, 9. Juni 2017

Siberia 56 Band 1: Die 13. Mission

Mir kam da eine Idee. Nachdem ich euch kürzlich davon erzählt habe, wie ich zu Comics gekommen bin, ich euch vor Ewigkeiten auch schon mal von einem tollen Buch berichtet habe und ich einfach nicht zu dem "Nerd mit Nadel Kram" komme, dem Häkeln, werde ich euch einfach mal zur Abwechslung von einem Comic berichten. Zumindest gibt es damit mal wieder etwas Nerdkram und nicht nur langweiliges Studium.

Nachdem ich ja gerne bei Sandra auf Booknapping.de lese und sie des öfteren Comics vom Splitter Verlag hat, wurde ich neugierig und habe mich selbst auf der Seite etwas umgesehen. Dabei bin ich über zwei erste Bände gestolpert, die mich angesprochen haben. Das eine war Senseï, Sandra hat bereits ein Review verfasst, und das andere Siberia 56.

SiFi, neue Welten, beeindruckendes Cover


Ja vielleicht bin ich etwas oberflächlich gewesen als ich diesen Comic gewählt habe. Aber hey, schaut euch das Cover an! Man mag ein Buch vielleicht nicht nach seinem Einband beurteilen aber das Cover eines Comics ist das Aushängeschild des Zeichners. Wer möchte da nicht die 13. Mission auf den Eisplaneten Siberia 56 begleiten? Ein Planet auf dem es bis zu -200° C kalt ist und Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h gibt. Hier ist das Leben und Überleben nicht gerade ein Ponyhof und doch befindet sich der Planet im Status der Vorkolonisation durch die Erde.



 
Mitgenommen auf die Reise der Mission 13 zum 56. Planeten der Vorkolonisation werden wir von dem Autor Christophe Bec und dem Zeichner Alexis Sentenac. Natürlich wäre es keine 13. Mission, wenn nicht irgendetwas schief laufen würde. So stürzen die 5 Wissenschaftler mit ihrer Raumfähre 250 km entfernt vom Basislager ab. Die einzige Möglichkeit zu überleben ist es die Stecke zu Fuß zurückzulegen. Dabei macht ihnen nicht nur die Witterung des Planeten Probleme.









 
So unwirtlich aber schön dieser Planet auch ist, es hat sich hier durchaus Leben entwickeln können. Sechs Raubtiere die auf Siberia leben sind bereits bekannt, die Eisschlange ist eine von diesen und darf das Cover zieren.

Mit einem Marschplan und der Ausrüstung, die uns genau beschrieben wird, machen sich nun die Wissenschaftler auf dem Weg zur Basis. Dabei haben sie die Gelegenheit mehr zu entdecken als zuvor auf dem Planeten erforscht wurde. Sie kämpfen sich durch und dokumentieren alles so genau sie können. Der Weg ist aber nicht leicht. 

  





Die Bilder sind großartig und transportieren einem die Geschichte. Nach dem Cover sind sie aber nicht so episch wie ich erwartet hatte. Der Geschichte fehlt es hier und da an Schwung aber trotzdem ist sie so kurzweilig, dass man sich wundert schon am Ende des ersten Bandes zu sein.

Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Setting hätte viel mehr Potential gehabt als ich bislang gesehen habe. Mehr Bilder mehr Tiefgang. Der zweite Band ist daher bereits auf dem Weg zu mir. Ich bin gespannt, ob Band 1 nur ein kleiner Vorgeschmack war auf die Möglichkeiten, die Siberia 56 zu bieten hat.

Siberia 56 ist beim Splitter Verlag erschienen und diese halten auch ein Leseprobe für euch bereit und ist ebenfalls über diese Seite zu erwerben.

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