Freitag, 12. Mai 2017

Ich und die Comics. Wie alles begann. [Blogparade]



Es gibt zur Zeit die schöne Blogparade von Booknapping und GeschichtenAgentin zum Thema wie man zu Comics gefunden hat: Ich und die Comics. Wie alles begann.  
Also erzähle ich euch meine verworrene Geschichte zu der wunderbaren Welt der Comics:
http://www.booknapping.de/start-der-blogparade-ich-und-die-comics-wie-alles-begann/

Lesen? Och nö!
 
Als Kind und Teenager fand ich lesen einfach doof. Es machte mir keinen Spaß und nach einer Seite hatte ich schon Kopfschmerzen. Meine Motivation zu lesen war daher insgesamt sehr gering. Aber fernsehen konnte ich gut. Ich bin in der idealen Zeit groß geworden:
  • Adam West als Batman 
  • Lou Ferrigno als Hulk
  • Lynda Carter als Wonder Woman
  • dunkle Erinnerungen auch an Thor und The Hoff als Nick Fury und Ableger aus dem X-Men Universum
  • Superman als Comic und die Serie mit den Abenteuern von Louis und Clark
  • X-Men Comic Serie in schillernden 80er-Jahre-Farben
  • Mighty Mouse
  • Danger Mouse
  • The Tick 
  • Iron Man mit diesem fiesen gesungenen Vorspann, der an die 30er erinnerte (gefühlt zumindest)
  • Spiderman (die Heule-Beule und ich haben dank der Serie wohl nie richtig zueinander gefunden)
Zusammengefasst gab es massig DC und Marvel Serien zu der Zeit und auch ein Haufen eher unbekanntere Comics gab es bereits als Cartoon oder oder mit echten Schauspielern zu sehen.

Bevor ich je ein Comicheft in der Hand halten durfte, fühlte ich mich eigentlich schon wie ein Experte auf dem Gebiet. Besonders Wolverine und Rogue fand ich immer toll in den Cartoons. Nun komme ich aber vom Dorf, tja außer dem Lustigen Taschenbuch gab es da einfach nix. Das LTB hat mich aber auch nie interessiert. Ich musste erstmal älter werden.

Die letzten Zugänge zur Sammlung


Mit 16 hatte ich einen Freund der gerne zeichnete. Ich habe heute noch das Bild in dem er für mich Lobo die Teletubbies töten lässt. Damit traf ich auch das erstemal mit Lobo zusammen. Bis dahin hatte ich nur mal die Comics aus dem Knax Club gelesen oder Mike vom Jeanssparen. Ein Cousin hatte Lucky Luke, aber das war eben so wenig interessant, wie das eine Asterix und Obelix Comic in der Arztpraxis.

Aber Lobo war mir noch nie begegnet und ich habe die Comics von Lobo verschlungen, immer wenn ich bei meinem Freund war. Mit 16 kommt man ja auch mehr raus und endlich fand ich einen Laden, der zumindest ein paar Comics verkaufte. Ein kleiner Drehständer mit wenig Auswahl und ganz wenig Exemplaren. Aber mein Lobo Nachschub war gesichert. Mit den Comics war ich dann endgültig die Verschrobene in meinem Umfeld. Nicht das typische rosa Mädchen, dass Pferde mag und die Wendy liest. Oder die Bravo oder Popcorn oder Sugar. Alles Zeitschriften die ich nie gelesen habe oder Geld für ausgeben wollte. Dafür kamen aber auch schnell ein paar X-Men Comics dazu.

Eines meiner allerersten selbstgekauften Comics





















Danach flaute es aber erstmal wieder ab. Erwachsen werden, ihr wisst schon... Mit Mitte 20 entdeckte ich auch erst, dass es Bücher gibt, bei denen es sich lohnt dafür Kopfschmerzen zu riskieren. Langsam aber sicher wurde dies besser. Da waren 10 Seiten am Stück ein echter Erfolg! Bis heute lese ich gerne aber kann es nicht sonderlich schnell und auch nicht den ganzen Tag, so wie andere. Außerdem wurde mir auch hier als ich die Scheibenwelt für mich entdeckte erstmal ein Comic geschenkt: Mort. 


Es ist bei mir nicht die stetige, große Leidenschaft, wie bei anderen, aber immer hatte ich ein Auge offen. So kamen immer mal zwischendurch ein paar Comics dazu. Deadpool ist ja nun ausreichend durchgeknallt, wenn man schon Lobo gelesen hat. Außerdem hatte ich immer schon den besseren Zugang zu Marvel als zu DC. Mit 16 konnte ich auch schon mal in ein Amalgam Comic linsen, mit dem Crossover der Universen. Heute habe ich die gesamte Reihe. Außerdem eines meiner liebsten Kaiju: 



Dann kam die Zeit der Comicfilme. Zwischendurch habe ich zwar immer mal wieder Comics gekauft aber ich glaube mit den Filmen und Wolverine Origin Comics kam es erst richtig in Fahrt. Meine Sammlung ist nicht wahnsinnig groß, aber ich sammle und lese. Genieße es wenn ich mal freie Zeit habe, um auch die Bilder genießen zu können. Manchmal lese ich auch nur digital, wenn mich mehr der Spaß von Deadpool interessiert und ich nicht das Gefühl habe, dieses Heft auch haben zu müssen. Ich habe nun eine recht schöne Wolverine Sammlung aus der ersten Serie. Diverse Gruppe X Comics. Ich kaufe in den letzten Jahren mehr Comics denn je. Ich denke das Aktuelle und das zum Sammeln hält sich da so in etwa die Wage.

Anfänge meiner Wolverine Sammlung

 


















War ich doch am Anfang immer sehr festgelegt mit meinen Kindheitsfavoriten und Marvel, blicke ich jetzt gerne auch mal über den Tellerrand. Nach Entenhausen wird es mich trotzdem wohl nie verschlagen aber warum nicht auch mal Neues entdecken, während man das Bekannte jetzt auch als Netflix Serie oder im Kino genießen kann.


Das war dann auch schon mein Beitrag zur Blogparade.
Bis zum 18.06.2017 habt auch ihr noch die Möglichkeit an der Blogparade teilzunehmen und von euch und euren Comics zu berichten!

1 Kommentar:

  1. Zurück aus dem Urlaub komme ich endlich zum Kommentieren. Danke für deinen Beitrag! Und wieder ein ganz anderer Weg zu den Comics. Als Buchhändlerin habe ich häufiger Eltern trösten müssen mit "Hauptsache, das Kind liest und wenn es Comics liest, ist das völlig ok" - jetzt könnte ich Dich als leuchtendes Beispiel nehmen!
    Wobei ich nicht glaube, dass deine Auswahl an Comics die Eltern beruhigt hätte ;-)
    Liebe Grüße
    Dagmar

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