Dienstag, 29. Juli 2014

Überbleibsel und Comicreste

Nachdem ich kurz vor dem ersten Comicschuhkleben noch mit Sandra los war, um für sie passende Schuhe zu finden, endete es damit, dass wir uns Schuhe im Partnerlook zum bekleben gekauft haben. Jetzt habe ich bereits neue Comics für die geplanten Taschen gesammelt und die Schuhe dich ich ursprünglich zum Bekleben gekauft hatte, standen ungenutzt rum.

Diese Verschwendung von Ressourcen konnte ich auf Dauer nicht ansehen und habe mich für ein kleines einfaches Comic-Design für die Deadpool-Ballerina entschieden. Ganz einfach und schnell gemacht und dazu noch passend zu meinen neuen Ohrringen.





Man braucht nur Logo und Schriftzüge in identischer Größe, Mod Podge, Pinsel und los geht's.

Montag, 21. Juli 2014

Deadpool Ohrringe und Applikation - Anleitung / Pattern

Nachdem die ersten Comic Schuhe fertig waren und man sich auf der Suche nach Material für neue Motive mal wieder in Comics vertieft hat, kann man kaum den Witz von Deadpool entgehen. 

Da sich Marvel auch noch ein so einfach zu häkelndes Logo für Deadpool hat einfallen lassen, konnte ich nicht widerstehen es gleich in Garn zu verewigen. Dabei ist ein neues Paar Ohrringe entstanden.




Since I finished my first comic shoes, I was searching for material to make another pair. So I brought some older comic books and there was a certain Merc with a Mouth.

Deadpools is just great and Marvel designed his logo just so easy to crochet. So I needed to crochet it and got a new pair of earrings. 


Dienstag, 15. Juli 2014

Urlaub, Sport und Abnehmen

Für den Urlaub hatte ich geplant ganz fleißig weiter mit Noom Kalorien zu zählen und regelmäßig Sport zu machen. Guter Vorsatz aber ein Pancake Frühstück mit 3 Eiern, Würstchen und Bacon lassen sich genau so schlecht einpflegen wie eine Riesenwaffel mit Schokolade. Zusammengefasst kann man aber wohl sagen, dass ein Frühstück in den USA ehr selten unter 700 Kalorien hat und man wohl ohne Hilfsmittel darauf achten muss, was man isst.
Ein Mal Frühstück bitte

Kurz vor dem Urlaub hatte ich mir den Fuß gezerrt und konnte keinen Sport machen. Am zweiten Tag im Urlaub habe ich es dann langsam angehen lassen und bin auf's Ergometer. Eigentlich grünes Licht für Alles, denn der Fuß hielt stand. Trotzdem während mein Anhang fleißig regelmäßig Sport trieb, tippte ich in der Zeit lieber die Erlebnisse vom Vortag in den Blog.
Abendessen, wenn es schnell gehen sollte...
...oder die Kraft für ein Restaurant nicht mehr reichte
Aber ganz ehrlich, warum auch zusätzlich Sport? 10.000 Schritte am Tag? Lächerlich! Das war wohl ehr das Minimum was wir am Tag zurückgelegt haben. Abgesehen von den Wanderungen im Yosemite die ca. 7km und 20km mit über 600 Meter Höhenunterschied waren sind wir auch schon in Las Vegas nur zum Umschauen am ersten Abend mal eben 6km zu Fuß unterwegs gewesen. Da muss man eigentlich nicht zusätzlich noch viel Sport machen. Aber im Yosemite konnte ich es mir nicht nehmen lassen, die Wanderungen mit Endomondo festzuhalten. So weiß man noch in Jahren genau wo man war.
Krieger am Fluß

Nach diesen üppigen Frühstücksgelagen ist man auch erstmal satt bis zum Abend, da gab es für uns auch nicht mehr als 2 Mahlzeiten pro Tag. Zwischendurch höchstens mal eine Kleinigkeit. Meistens war es Obst oder schlimmstenfalls gab es mal ein Hot Dog. Im Endeffekt ist so eine Rundreise halt kein All Inclusive Club Urlaub, sondern an sich schon eine sportliche Herausforderung. Etwas Yoga im Park gab es zwar doch noch aber letztendlich habe ich auch ohne Extras 1,5 kg im Urlaub abgenommen. 
Baum und Giant Sequaia

Manchmal reicht es einfach nur aktiv zu sein.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Nach Lila kommt Rot - Garnier Color Intense

Nachdem ich schon recht lange immer mit einem Lilastich im Haar unterwegs bin, hatte ich nun Lust es mit Rot zu probieren. Auf der Suche nach einer Haarfarbe habe ich mich dann für Garnier Color Intense in 6.60 Intensivrot entschieden, einer Stufe 3. Gefunden bei dm für unschlagbare 1,99€. 


Was mir direkt nicht gefiel waren die Handschuhe in die auch jeder WM Torhüter locker seine Hände hätte unterbringen können. Beim Färben verrutschen diese ständig, man färbt deswegen gleich alles mit, Hals, Ohren, Gesicht und auch die Hände selbst. Da waren die Handschuhe von Casting um Längen besser! Wenn dann werde ich beim Nächten mal Color Intense die eigenen Einweghandschuhe benutzen.

Die Pflegespülung kommt hier in einer 40ml Portion, bei Casting waren es ganze 60ml. Die Konsistenz der angemischten Farbe ist creamig und lässt sich gut verteilen, der Geruch ist nicht unangenehm. Einwirkzeit beträgt 30 Minuten und kann auf 35 Minuten erweitert werden.

Ausgangshaarfarbe: die dunkle Kirsche hat sich so gut wie ausgewaschen. Es ist eigentlich nur noch ein Hell- bis Mittelbraun mit Lilaglanz im richtigen Licht geblieben.

Das Ergebnis: Rot! Je nach Licht Intensivrot oder nur Rot.

 

Samstag, 5. Juli 2014

Comic Schuhe mit Mod Podge und Sandra

Sicher ist es nicht mehr die neuste Idee sich Comic-Schuhe selber zu machen aber als ich es das erste Mal auf defectivegeeks sah, hielt ich es für eine verdammt gute. Daher wird heute das Mod Podge und die billigen 4 Euro Primark Treterchen ausgepackt und gebastelt.

Hier treffen 2 Universen aufeinander, denn ich mache dieses Projekt nicht alleine sondern mit Sandra. Sie DC Fan und ich Marvel. Best of both worlds!

Aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Mit Schuhen, Outdoor Mod Podge, Pinsel, Schere und haufenweise Comics beladen trafen wir uns zum Basteln. Leider stellte sich dabei ein Mangel an Marvel heraus. Sandra hatte sich schnell für ein Batman Comic entschieden aber es dauerte einige Zeit, bis ein Godzilla Comic auftauchte. *Verliebt* Ja, der soll es für mich sein. Also häuften wir die Utensilien zusammen.

























Aus den Comics müssen wir erst mal geeignete Motive finden. Bei Godzilla ist es etwas schwierig, da die einzelnen Bilder sehr groß sind, Batman dagegen hat viele kleinere Motive, die sich super auf die Schuhe anpassen lassen.


 




















Die Ausschnitte werden dann mit Mod Podge eingeschmiert und auf die Schuhe geklebt. An den Übergängen zur Sohle ist es besser auch direkt auf die Schuhe etwas aufzutragen. An den Rundungen ist es leichter wenn man die Bilder etwas einschneidet, damit man sie überlappend aufkleben kann. Dadurch werden weniger Wellen geworfen und grade bei größeren Motiven wichtig. Außerdem muss alles passen abgeschnitten werden.


 

Nachdem kleine Motive oder Hintergründe überall auf den Schuhen untergebracht sind und die großen darüber aufgeklebt, so dass quasi nichts mehr vom Schuh zu sehen ist, wird noch mal mit dem Podge darüber lackiert um die Motive zu fixieren.














 

Soweit sind wir in 2,5 Stunden gekommen. Es fehlen noch weitere Schichten Podge, damit die Schuhe auch richtig robust sind.











Nachdem eine Schicht getrocknet ist, können wir die nächste auftragen und bald die Schuhe tragen.


Montag, 30. Juni 2014

USA 6 - Las Vegas die Zweite

Auf geht's von San Diego zurück nach Las Vegas. Auf dem Weg wollten wir noch einen Abstecher in die Mojave Wüste machen. Leider waren die Straßen schon nach einem kurzen Stück nicht mehr befestigt und wir durften mit dem Mietwagen nicht auf unbefestigten Straßen fahren. Also gab es nur ein Stück Zzyzx Road (Die heißt wirklich so) und Cima Road bis wir auf beiden nicht weiter konnten. So richtig traurig waren wir da bei über 40°C dann doch nicht drüber.


  
 
In Vegas angekommen und in unserem Pyramiden-Zimmer im Luxor eingecheckt, zogen wir dann auch vor uns in klimatisierten Gebäuden aufzuhalten. Da man im MGM leider keine Löwen mehr ansehen kann, strebten wir als erstes das Mandalay Bay an. Keine Einkaufspassage und Restaurants und wenn man weit genug läuft erreicht man auch das Shark Reef. Da es nicht mehr allzu lange geöffnet sein würde an dem Tag, war uns der nur kurz mögliche Aufenthalt keine 20$ wert und wir sind wieder zurück zum Luxor. Durch das Luxor kommt man durch das Excalibur und das New York New York ins MGM. 
Mandalay Bay

Frisch an dem Tag eröffnet hatte der Hershy's Laden. Ein Traum aus Schokolade und Süßkram mit keinen Kostproben. Ich hätte dort auch einziehen können. Im MGM haben wir noch gebrauchte Spielkarten des MGM für einen Dollar gekauft und das Rainforest Cafe bestaunt. Im Excalibur den Drachen und das ganze kitschige Märchenschloss an sich. Außerdem gab es im Luxor einen kleinen Andenkenladen, der die erschwinglichsten Andenken hatte, die wir in Vegas gefunden haben. Somit sind wir nach der langen Autofahrt noch mal ordentlich gelaufen und beim Abendessen fielen uns dann auch schon die Augen zu.


 
Kroko im Rainforest Cafe
 

Der letzte Tag in Vegas, was bleibt noch offen? Frühstück im Pyramid Café im Luxor, kleiner Schlenker durch das New York New York, Aria, Cosmopolatin und Co. und weil es so schön war nochmal durch die Forum Shops. Danach wird es auch schon Zeit, sich am Hotel für den Shuttle Service einzufinden. 

Brooklyn Bridge vor dem New York New York
Glitzer im Cosmopoliten
Tor zum Monte Carlo

Mit dem Minibus geht es dann zum Flughafen, aber nicht mit dem Flugzeug nach Hause, sondern mit dem Helikopter in den Grand Canyon. Leider dürfen wir nur den West Rim überfliegen, aber der Helikopterflug an sich ist schon unglaublich spannend. Mit super Aussicht geht es über die Vegas umgebende Wüste, den Lake Mead und Hoover Dam immer weiter zum West Rim. Der Flug ging zwischen den Abbruchkanten entlang, bis zum Beginn des Naturschutzgebietes immer über den Colorado River.
Lake Mead
Hoover Dam
Grand Canyon

Vielleicht ist man etwas zu kurz im Canyon, aber es ist wirklich überwältigend! Ein Anblick den man wohl nie vergisst und von dem man unglaublich viele Fotos machen kann. Dann gab es noch einen kurzen Tankstopp und gekühltes Wasser, bevor die hinten sitzenden Pärchen mit Stein Schere Papier auslosen, wer auf dem Rückweg vorne sitzen darf. Gewonnen! Am Lake konnten wir noch Wildpferde sehen, bevor es zurück ging. Ein tolles Erlebnis, bis auf die Klimaanlage vorne. Ich fürchte, nun habe ich einen Schnupfen.

Heli im Anflug zum Tanken

Den letzten Abend haben wir mit Luxus Burger im Mandaly Bay begonnen und mit gratis Cocktails beim Gambeln abgeschlossen. Danach wurde nur noch gepackt und verteilt, bis das Gewicht der Koffer stimmte. Gute Nacht, ein letztes Mal in der Pyramide schlafen. 

Luxor von Oben
Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Onlinecheckout mit Sack und Pack zum Auto und weiter zu IHOP, International House of Pancakes, wo wir ein ausgiebiges und leckeres Abschiedsfrühstück genossen. Dann nur noch Auto abgeben, Shuttle zum Flughafen, alles dort erledigen und Geduld beim Bording bewahren. Flugzeugwechsel, dadurch Probleme mit den gehobenen Klassen, dann noch mit der Tür. Fazit: zu spät gestartet, aber trotzdem sollen wir pünktlich landen. Soweit so gut, abgeholt werden wir am Flughafen vom Schwager. Heimat! 

Abschiedsfrühstück

Mittwoch, 25. Juni 2014

USA 5 - An der Küste Richtung Süden - LA - San Diego


Heute waren wir den ganzen Tag auf der Straße, von San Francisco ging es erstmal nach Monterey, an die Fisherman's Wharf. Diese war icht so überlaufen wie in SF und hier werden die Kunden mit Kostproben der jeweiligen Muschelsuppe in die Restaurants gelockt. Rein sind wir zwar nicht, aber wir konnten es uns nicht entgehen lassen, die leckerste Suppe in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot zu genießen. Chowder Bread Bowl nennt sich dann das Ganze. Beim Essen kann man dort die Seelöwen betrachten, viel besser, als in SF. Es gibt auch Pelikane die zwischen den Seelöwen schwimmen. 


Pelikan und co.


Chowder Bread Bowl
Den 17 Mile Drive in Carmel haben wir ausgelassen,  wir waren auch schon von den Häusern begeistert, die man direkt von der nicht zollpflichtigen Straße aus sehen konnte. Im Julia Pfeiffer Burns State Park kann man, wenn auch nicht aus der direkten Nähe, ein altes 'Strandhaus' ansehen und erleben, wie die Natur durch einen Erdrutsch einige Meilen weit entfernt verändert werden kann. Dieser hat, weitergetragen durch die Strömung, einen kleinen Standabschnitt mit Wasserfall entstehen lassen, auf den man einen tollen Ausblick hat. Wirklich hübsch und einen Zwischenstopp wert!

Aussicht vom Highway 1
Julia Pfeiffer Burns State Park

Hearst Castle haben wir leider erst nach Beginn der letzten Tour erreicht. Danke lieber Schleicher vor uns! Das kleine Museum am Fuß des Anwesens hatte aber noch offen, so konnten wir uns zumindest dort noch etwas umsehen und über die Geschichte des Medienmoguls und seines irrsinnigen Bauprojektes erfahren. 


In Pismo Beach kamen wir dann noch pünktlich zum Sonnenuntergang hinter den Hügeln des Strandes an. Ein wirklich schöner Anblick! Kleiner Spaziergang am Strand und ein tolles, großes Zimmer mit Terrasse. Morgen geht es dann weiter nach LA.



Guten Morgen Pismo Beach! Weil es hier so schön ist, haben wir uns noch für ein gemütliches Frühstück mit Standblick entschieden und sind erst gegen Mittag los Richtung LA. Im Hotel eingecheckt, kamen dort erstmal die typischen Hollywood Sachen dran. Also Walk of Fame und Chinese Theater. Das eine oder andere Bild von Fußabdrücken gemacht und eine kleine Runde bummeln, danach zum Mexikaner essen. Tamarind Magarita und Enchilada, beides so noch nie in Deutschland gegessen bzw. getrunken. Tamarind ist mir bislang noch nie begegnet und die Enchiladas die ich bis dahin gegessen hatte, waren anders zubereitet. Aber alles lecker! Spontan würde ich noch so eine Magarita nehmen…

Aussicht beim Frühstück in Pismo Beach
Tamarind Magarita, Enchilada und Burrito in LA
 



Dann der Klassiker: Der Universal Studios Park. Gleich zur Öffnung des Parks waren wir da. Somit konnten wir noch einen guten Parkplatz bekommen, brauchten in keiner Schlange stehen und haben im Park erstmal gefrühstückt. Danach sind wir zuerst auf die Studio Tour gegangen. Die Wartezeit war mit 15 Minuten angekündigt, für die Besetzung der nächsten Tram waren aber noch Plätze frei und sie fuhr vielleicht 5 Minuten später vor. Auch mit den Außenplätzen hatten wir Glück, so konnte man Vieles gut sehen und freundlicherweise waren viele der spannenden Sachen links, so dass die zuletzt Einsteigenden am besten sehen konnten.



Viele der Sehenswürdigkeiten der Tour kennt man schon aus Film und TV. Ein Klassiker: die "einstürzende Brücke"! Rüttelt schön und wurde z.B.  für Aufnahmen bei "Zurück in die Vergangenheit" genutzt Die Skull Island Höhlen kennt man aus King Kong , sie wackeln auch ordentlich und bieten einen kleinen 3D Film, um die Tourgäste zu bespaßen. Zusätzlich gibt esviele Bürobereiche und Studios zu sehen, z. B. für CSI Las Vegas. Man passiert das alte Bates Motel, kommt am Hafen des "Weißen Hai" vorbei, wo man auch Aufnahmen für "Mord ist ihr Hobby" machte. Zusätzlich sieht man ein Flugzeug, dass als Absturzstelle in Krieg der Welten inszeniert wurde. 

Skull Island
Cabet Cove, Main oder Amity Island
Bates Motel
Flugzeugabsturz aus Krieg der Welten

Natürlich fehlt auch die Fahrt in den U-Bahnhof mit dem Erdbebensimulator nicht. Man kennt ihn in voller Länge aus Beverly Hills Cop, im Film als Teil des Vergnügungsparks. Die Studiotour dauert insgesamt ca. 45 Minuten und man kriegt einen guten Eindruck, was Sets angeht und fährt gegen Ende auch  bei den Desperate Housewives vorbei. Die Straße ist viel enger als man vermutet. Da kann auch eine kleine grüne Ecke mit Rasen und zwei Bäumen im Hintergrund ein Park überall auf der Welt werden.
Erdbeben in der U-Bahn
 

Danach ging es für uns gleich weiter mit den Fahrgeschäften, als erstes die im untern Teil des Parks. Transformers 3D. Eine witzige und gelungene Mischung aus realer Achterbahn und 3D Filmsequenzen. Generell wird bei jedem Fahrgeschäft Wert auf die Story gelegt. Oft werden Filme vorab gezeigt, selten, wie bei der Wildwasserfahrt im Jurassic Park, erzählt sich die Story selbst. Im Übrigen eine sehr nasse Fahrt, aber die Haare trocknen anschließend in der Mumie bestens. Das ist eine Katapultachterbahn, die durchs Dunkle fährt. Macht richtig Spaß! Vorher müssen aber große Taschen abgegeben werden, aber auch das ist hier durchdacht. Es gibt Schließfächer für 90 Minuten gratis und der Schlüssel ist der Fingerabdruck.



 


Der obere Teil des Parks bietet außer Fahrgeschäften auch Shows. Eine, wie ich finde, spannende aber leider zu kurze Show gibt Auskunft über Tricktechnik und visuelle Effekte. Eine andere über die tierischen Darsteller, von denen viele gerettete Tiere aus Tierheimen sind, die dann für Film und Fernsehen ausgebildet wurden. Die beeindruckenste Show ist Waterworld. Klar, hey, der Film war Müll, aber die Show glänzt mit  Stunts und Pyrotechnik. Wow, echt beeindruckend, dass in dem keinen Pool auf mal ein Wasserflugzeug "landet", Hammer! Auch das House of Horror ist nicht zu verachten. Allerdings muss ich als geübter Horrorfilmgucker leider sagen, dass die Erschrecker an offensichtlichen Stellen sind und es ist nicht gewünscht ist, ihnen zu winken, wo man sich doch bitte erschrecken soll.

Escelator Land oder die lange Fahrt nach oben
"Bühne" für Waterworld
 

Neustes Fahrgeschäft ist Minion Mayhem. Ja, wir alle lieben die Minions aus „Ich, einfach unverbesserlich!“! Die Einleitung ist leider sehr lang, aber das virtuelle Fahrgeschäft verursacht schon Übelkeit. Eine riesige Plattform, auf der die Zuschauer durch eine super 3D-Welt getragen werden. Gleiches Prinzip, nur kleiner als bei den Simpsons, aber spätestens bei Shrek 4D wird einem das Vorgeplänkel viel zu lang und das Kinoerlebnis in 4D lässt doch eher zu Wünschen übrig. Damit hatten wir aber einen kurzweiligen Tag zwischen Souvenirläden und Fahrgeschäften. Vor dem Park in der Einkaufspassage ließen wir den Tag dann mit einem kleinen Hot Dog, Corn Dog und Chili Cheese Fries Gelage ausklingen.





Was macht man noch in LA? Richtig man fährt nach "Außerhalb". So auch wir: Frühstück und Schlendern in Santa Monica. Ein wenig an den Pier, den Strand und weiter nach Venice Beach. Da war was los! Promotion mit Gratisjoghurt, Schaumkanonen und Frozen Coffee. Dann noch Muckimänner gucken und die vielen kleinen Stände und Läden begutachten. Merken, dass es auch trotz dem ganzen Eincremen Sonnenbrand gibt. Autsch. Dann ging es nach dem Strandtag wieder gemütlich zurück, im Food Court des noblen Einkaufcenters noch schnell ein, zwei Wokgerichte mitgenommen und im Hotelzimmer mit Bier, Schatten und viel Feuchtigkeitscreme für den Sonnenbrand den Tag verabschieden.


Santa Monica Pier
"Mitch"
Schaumschlacht in Venice
Hier trainieren die Bodybuilder
Hier trainieren alle und das gratis
Weil es uns so gut gefallen hat, wollten wir auf dem Weg nach San Diego noch mal in Santa Monica frühstücken. Vorher stand aber noch ein Programmpunkt an:das Hollywood Sign. Wir haben uns für den Ausblick vom Observatorium entschieden. Ebenfalls hat man von dort auch einen guten Ausblick auf die besseren Wohngegenden. Irgendwie nicht so spannend diese Buchstaben…




In San Diego angekommen, gab es noch einen kleinen Abstecher zur Altstadt und zur Schonung einen gemütlichen Abend auf dem Balkon unseres Hotels.

Nach unserem ausgiebigen Waffelfrühstück, eingebackene Baconstückchen in der Waffel und dazu Eier und Obst, ging es in die Innenstadt. Als erstes haben wir den Horten Plaza angesehen. Das Einkaufscenter ist nicht grade riesig, aber hat eine interessante, verschachtelte Architektur. Danach ging es auf die Midway, ein ausgedienter Flugzeugträger aus den 40ern, der über 50 Jahre lang diente. Eigentlich sind so Militärsachen gar nicht meins aber warum nicht mal ausprobieren. Es kostet 20 $ Eintritt pro Person und man bekommt eine Audiotour dafür, in (gutem) Deutsch und kann dann damit das Schiff entdecken. Man geht entweder der Reihenfolge nach oder kreuz und quer, man muss nur die Nummer des Exponates in das Gerät tippen und hört die Beschreibung sowie auch ab und an Erzählungen der ehemaligen Besatzung.
Beim Horten Plaza


 Man Betritt den Träger mittschiffs im Hangardeck und beginnt die Ausstellung im Heck anzusehen. Als erstes steht man plötzlich neben den Kojen des Fußvolkes und stapft dort weiter durch zur Ankerkette und den einen oder anderen besseren Unterkünften. Im Bug sind die diversen Essensmöglichkeiten zu besichtigen, sowie der Waffenfahrstuhl. Die Montage der Torpedos erfolgte übrigens oft zwischen dem essenden Fußvolk. Dafür konnte sich die Führungsriege in Schale schmeißen, in die Offiziersmesse gehen und dort mit echtem Silberbesteck und Tischdecken essen. Aber in Arbeitskluft dann bitte in eine extra dafür vorgesehene Messe, liebe Offiziere.

Kojen auf dem Gang
Essen mit Silberbesteck
Als Petty Officer hatte man auch eine eigene Messe, die betrat nicht mal der Kapitän ohne Einladung des ranghöchsten Pettys. Regeln haben die da, das glaubt man gar nicht. Zwischen Maschinenraum und Krankenstation gibt es so einiges zu entdecken, bis man dann auf das Flugdeck kommt, das im Übrigen in der bereits dritten Konfiguration in den Ruhestand gegangen ist. Hier stehen haufenweise Flugzeuge und Helikopter rum. Auf dem Hangardeck konnte man schon ausprobieren, wie einem das eine oder andere Cockpit passt, oben kann man auch in einem noch kompletten Flugzeug Platz nehmen. 


Hangerdeck
Probesitzen im Cockpit
Außerdem gibt es noch eine gesonderte Führung durch die Brücke und Flugkontrolle. Etwas Wartezeit muss man schon mitbringen, denn man muss dort in keinen Gruppen die einzelnen Stationen aufsuchen und bekommt dann alles von einem der vielen Ehrenamtlichen erklärt. Alles viel spannender, als ich gedacht hatte. Zur Erholung kann man dann  auf einem der beiden Flugzeugfahrstühle Platz nehmen und etwas essen oder trinken und sich freuen, dass nicht, wie früher, die Flugzeuge in 10 Sekunden Intervallen nach oben auf Deck gefahren werden, so dass man einfach entspannen kann.


Danach sind wir weiter an der Promenade entlang mit Blick auf die Coronado Brücke. In Richtung Gaslamp Quarter stolperten wir über das Seaport Village. Kleine Häuschen mit
Geschäften und Teichen, als Dorf angeordnet. Klar ein Touristenfänger, aber doch ein Platz zum Wohlfühlen. Weiter an der Promenade lang bis zum Convention Center. Leider war grade keine Comic Con, aber immerhin haben nicht nur die vielen Läufer, sondern auch wir die vielen Treppenstufen des Convention Centers genutzt und sind über das Center drüber gelaufen und von dort direkt ins Gaslamp Quarter auf der anderen Straßenseite gegangen.




Dort hatten wir auch schon fast wieder unser Auto erreicht. Wir bestaunten noch die Massen, die zum Baseball Stadion strömten und haben uns noch in einem Sport- und Andenkenladen umgesehen. San Diego Männer T-Shirts in S auf 5$ reduziert? Es hat mir auch gepasst, also kam es doch gleich mit nach Hause. Im Hotel haben wir dann noch im mexikanischen Restaurant gegessen und die Happy Hour für eine riesige Margarita und leckere Burritos genutzt. Ja, hier hätte ich auch gerne wie im Yosimite noch einen Tag dran hängen können, aber morgen geht es schon wieder Richtung Las Vegas und die letzten Tage vor dem Heimflug brechen an. Etwas Wehmut, aber auch große Sehnsucht nach meinen Katzen.